Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zur Wiederherstellung der zum Start von XNotar benötigten Daten muss der Unterordner ".system" unterhalb des Ordners "ElRv-Daten" (z.B. L:\ElRv-Daten\.system) umbenannt werden.

Der Ordner "ElRv-Daten" befindet sich bei Einsatz in einem Netz auf dem von allen Usern genutzten Netzlaufwerk (im obigen Beispiel das Laufwerk L:), günstigerweise in der ersten Ebene.

Der Unterordner ".system" enthält Steuerungsdaten für XNotar. Manuelle Änderungen oder Löschungen dieser Steuerungsdaten können zu Fehlfunktionen von XNotar führen.

Vorgehensweise:

  1. Bitte wählen Sie den Unterordner ".system" durch einen Klick mit der linken Maustaste aus.
  2. Führen Sie nun einen Klick mit der rechten Maustaste auf. Es öffnet sich das Kontextmenü.
  3. Wählen Sie den Menüpunkt "Umbennen" durch Anklicken mit der linken Maustaste aus.
  4. Der Name des Unterordners kann nun geändert werden. Geben Sie hier bitte "_altsystem" ein und bestätigen Sie die Änderung durch Betätigen der Enter-Taste.

 WICHTIG: Bitte achten Sie darauf, dass ausschließlich der Unterordner unter „ElRv-Daten“ umbenannt wird!

Starten Sie nach erfolgreicher Umbenennung des Ordners Ihr XNotar neu. Es werden dann die aktuellen Konfigurationen geladen.

Screenshot Verzeichnis XNotar 3.6.7

Das neue Microsoft Betriebssystem Windows 10 speichert in bisher nicht da gewesenem Maße Nutzungs-, Bewegungs- und Inhaltsdaten auf dem Rechner und in der Microsoft-Cloud1. Anwendungen des Nutzers können diese Daten verwenden und Microsoft verwendet diese angeblich, um das System zu optimieren. Eine vollständige Deaktivierung von Datenübermittlungen ist nach datenschutzrechtlichen Grundsätzen nur unübersichtlich und mit sachkundiger Unterstützung oder tiefgehender Beschäftigung möglich. Das neue Betriebssystem befindet sich derzeit bereits im Rollout, es lässt sich als einfaches meist kostenfreies Update laden.

Wenn die Einstellungen nicht professionell vorgenommen wurden, kann der Benutzer nicht immer sicher ausschließen, dass personenbezogene Daten und/oder vertrauenswürdige Dokumente auf den Servern von Microsoft landen und dort ausgewertet werden2.

Derzeit beschäftigen sich sowohl universitäre Einrichtungen3; als auch professionelle IT-Serviceunternehmen mit den diversen Frage- und Problemstellungen zur Erreichung einer dem deutschen Datenschutzrecht gerecht werdenden Lösungen.

Es wird empfohlen, das das Notariat betreuende Fachunternehmen auf die Vertraulichkeitsproblematik des Betriebssystems Windows 10 explizit hinzuweisen. Auch beim Einsatz von Windows 10 gelten weiterhin die EDV-Empfehlungen der Bundesnotarkammer:

  • Rundschreiben Nr. 41/1996 vom 30.10.1996: Sicherung der notariellen Verschwiegenheitspflicht bei EDV-Installation und -Wartung
  •  Rundschreiben Nr. 13/2004 vom 12.03.2004: Empfehlungen zur sicheren Nutzung des Internet
  • Empfehlungen der Bundesnotarkammer vom Mai 2005: EDV-Empfehlungen für Notarinnen und Notare, Notarprüferinnen und Notarprüfer und Softwarehersteller im Hinblick auf eine dienstordnungsgerechte Führung der Bücher, Verzeichnisse und Übersichten im Notariat

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1 Siehe zum Beispiel http://www.verbraucherzentrale.de/windows10; zuletzt abgerufen am 01.03.2016
2 Hinweise zu Einstellungen des Betriebssystems siehe zum Beispiel unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-10-Datensammelwut-beherrschen-2774941.html; zuletzt abgerufen am 01.03.2016
3 Siehe zum Beispiel http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/zih/publikationen/zih_info/zih_info_99#5; zuletzt abgerufen am 01.03.2016

Obwohl XNotar nicht geöffnet ist, meldet es beim Start

XNotar wurde schon gestartet. Ein zweiter Aufruf ist nicht möglich.

 Hier konnte durch ein unerwartetes Beenden von XNotar (z. B. über den Taskmanager) eine Sicherungsdatei nicht gelöscht werden, die einen zweiten Aufruf von XNotar verhindert.

Bitte löschen Sie die Datei „xnotar.running“ im .elrv Ordner direkt unter dem Windows Benutzer Verzeichnis:

  • Windows 8/7/Vista: C:Users.elrv
  • Windows XP: C:Dokumente und Einstellungen.elrv

Wenn Redirectet Folder für die Windows Benutzer verwendet werden, liegt der Ordner „.elrv“ in diesen.

Für die Nutzung des EGVP-Moduls von XNotar ist der Anschluss des Arbeitsplatzes an die Registerbox oder das Notarnetz erforderlich ist. Bei dem ProGOV handelt es sich um eine für die Kommunikation erforderliche Serverkomponente.

Registerbox

Wird im Notariat eine Registerbox eingesetzt, muss an den betroffenen Arbeitsplätzen – soweit noch nicht geschehen -  eine „IP-Route“ zur Registerbox eingestellt werden.  Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der „Anleitung zur Inbetriebnahme der Registerbox“, die Sie mit der Registerbox erhalten haben. Bitte wenden Sie sich ggf. an Ihren Systembetreuer. Sollte die Registerbox korrekt installiert sein und dennoch keine Verbindung zum Notanetz zustande kommen, starten Sie die Registerbox neu.

Proxy-Server

Ab XNotar 3.5 werden die allgemeinen Proxy-Einstellungen des Arbeitsplatzrechners verwendet. Sofern in XNotar unter Verwaltung -> Allgemein -> Reiter „Verbindung“ ein Proxyserver eingetragen ist, entfernen Sie bitte diesen Eintrag.

Weiterhin muss für die Verwendung des EGVP-Moduls „progov-osci.bnotk.de“ und (ab Version 3.6) sdv.bnotk.de als Ausnahme für den Proxy-Server in den Internetoptionen erfasst werden. Bitte wenden Sie sich ggf. auch hier an Ihren Systembetreuer.

Fehlersuche

Test 1

Besteht Zugang zum Notarnetz? Dies prüfen Sie durch ein Login im ZTR unter https://ztr.bnotk.de/

Funktioniert das Login nicht und es wird eine Registerbox eingesetzt, nehmen Sie die im Abschnitt "Registerbox" beschriebenen Einstellungen vor.

Test 2

Das Login im ZTR funktioniert.
Kann die Seite http://www.bnotk.de/egvppfmtest.html aufgerufen werden?

Anzeige nach erfolgreichem Aufruf:

WebService

This is the ProGOV DI Entry Service.

Aufruf funktioniert nicht:

Forbidden

You don't have permission to access /DIEntry/services/WebService on this server.

In diesem Fall müssen die Einstellungen aus Abschnitt "Proxy-Server" kontrolliert und ggf. korrigiert werden.

Funktioniert der Aufruf der Webseite, XNotar meldet aber immer noch das Problem, sind die Proxy-Einstellungen in XNotar zu überprüfen.

Besteht das Problem weiterhin, dann wenden Sie sich bitte an den Support. Geben Sie hier bitte an, welche Tests Sie bereits durchgeführt haben.

XNotar meldet während der Bearbeitung:

Der Antrag wird derzeit von [Benutzername] bearbeitet und ist daher gesperrt.

Der Nutzer [Benutzername] hat XNotar jedoch nicht geöffnet.

Hintergrund:

XNotar sperrt Vorgänge oder Funktionen, während diese von einem Nutzer geöffnet oder ausgeübt werden, für andere Nutzer, um Datenkollisionen und damit -verluste zu verhindern. Dies erfolgt durch Ablegen einer *.lock Datei in einem Systemverzeichnis. Bei Beendigung des Arbeitsvorganges werden diese lock-Dateien wieder gelöscht.

Im Einzelfall kann es passieren, dass diese lock-Dateien nicht ordnungsgemäß gelöscht werden, beispielsweise bei Systemabstürzen oder unvorhergesehen Abläufen.

Versierte Nutzer können die lock-Dateien wie folgt selbst manuell löschen:

  • Öffnen Sie in diesem Fall den Dateiexplorer und wechseln Sie in den ElRv-Datenordner; Sie finden diesen im Zweifel unter Verwaltung -> Allgemein).
  • Wechseln Sie sodann in das Verzeichnis ElRv-Daten/[Notarname]/XNotar/.system
  • Löschen Sie alle Dateien mit der Endung .lock; sortieren Sie hierzu am besten die Dateien nach der Spalte "Typ"

Löschen Sie keinesfalls anderweitige Dateien. Kontaktieren Sie im Zweifel den Support:

Bevorzugt per E-Mail support@notarnet.de oder Tel. 0800 5660 669  Mo – Fr von 8 bis 18 Uhr (gebührenfrei)

1. Sicherstellung der Umstellung des (richtigen) notariellen Postfachs

Sofern Sie für unterschiedliche – beispielsweise anwaltliche und notarielle – Tätigkeiten nur über ein EGVP-Postfach verfügen, ist zur Vorbereitung auf die EGVP-Postfachmigration ggf. durch Anlegen eines weiteren Postfachs für anwaltliche Tätigkeiten sicherzustellen, dass das zu migrierende Postfach ausschließlich der notariellen Kommunikation dient. Ein ggf. für anwaltliche Tätigkeiten notwendiges Postfach kann im EGVP-Client der Justiz angelegt oder es kann künftig das besondere elektronische Anwaltspostfach der Bundesrechtsanwaltskammer verwendet werden.

2. Vorbereitung der Arbeitsplatzumgebung

Sämtliche Arbeitsplatzrechner, die im Rahmen des XNotar-Upgrades auch am elektronischen Rechtsverkehr über den dann in XNotar integrierten EGVP-Client teilnehmen, müssen derart netztechnisch vorbereitet werden, dass ein Zugriff auf den Intermediär der Bundesnotarkammer möglich wird. Wenden Sie sich dazu an Ihren Systembetreuer.

Ihr Rechner ist entsprechend vorbereitet, wenn Sie folgende Webseite wie nachstehend ersichtlich erfolgreich aufrufen können: http://www.bnotk.de/egvppfmtest.html

Anzeige nach erfolgreichem Aufruf:

WebService

This is the ProGOV DI Entry Service.

Aufruf funktioniert nicht:

Forbidden

You don't have permission to access /DIEntry/services/WebService on this server.

Funktioniert der Aufruf nicht, beachten Sie bitte die FAQ "Meldung: ProGOV ist nicht erreichbar. Weiter im Offline-Modus" .

Modul / Funkion
Adresse / URLIP
Proxy-Ausnahme1
Update/Aktualisierunghttp://www.notarnet.de
http://www.xnotar.de
77.76.226.140 
EGVP/ProGOVhttps://progov-osci.bnotk.de77.76.215.1102X
XStammdatenverzeichnis (SDV)https://sdv.bnotk.de/77.76.215.602X
ZVRhttps://www.zvr-online.de77.76.215.100 
FAQhttp://www.elrv.info77.76.226.140 


1 Wenn Proxy-Server im Einsatz sind, müssen diese bei der Konfiguration der Daten-Routen vom Arbeitsplatz zur Registerbox und zurück berücksichtigt werden. Durch Setzen von Proxy-Ausnahmen an den betreffenden Arbeitsplätzen werden die betreffenden Datenpakete gemäß den Routen-Einstellungen am Arbeitsplatz zur Registerbox geleitet und nicht zum Proxy-Server und von dort in das Internet. Wenn der Proxy-Server nicht beim Provider sondern im eigenen Netzwerk betrieben wird, können alternativ Regeln am Proxy-Server gesetzt werden, die die betreffenden Daten über die Registerbox leiten.

Proxy- Ausnahmen für namensbasierte Adressierung (z.B. im Internet-Explorer unter Internetoptionen oder im Firefox-Browser unter Netzwerkeinstellungen):

*.bnotk.de;login.testamentsregister.de;*.dnoti-online-plus.de;progov-osci.bnotk.de;sdv.bnotk.de


2 Für die direkte IP-basierende Adressierung muss der IP-Netzbereich 77.76.214.0/23 (77.76.214.0 bis 77.76.215.255) über die Registerbox geleitet werden.

A. Der Prüfer verlangt eine Herstellererklärung nach § 17 DONot

§ 17 DONot betrifft nicht das Thema Signaturkarten und qualifizierte elektronische Signaturen, sondern die automationsgestützte Führung der Bücher und Verzeichnisse des Notars. Konkret geht es in § 17 Abs. 1 Satz 2 DONot um eine Bescheinigung des Herstellers der Software, dass keine nachträglichen Veränderungen der mit dem Ausdruck einmal abgeschlossenen Eintragungen mehr möglich sind. Zuständig für die Erstellung dieser Bescheinigung ist der Hersteller der im konkreten Fall verwendeten Notariatssoftware.

Da XNotar und SigNotar für die in § 17 DONot erwähnten Funktionen nicht genutzt werden können, ist die Erteilung einer entsprechenden Herstellererklärung für XNotar und SigNotar daher weder erforderlich noch möglich. Vgl. weitergehend den Beitrag von Bettendorf, DNotZ 2005, 484 ff. (mit dem Muster einer Herstellerbescheinigung auf S. 508).

B. Der Prüfer verlangt vorab oder während des Termins den Ausdruck eines Prüfberichts

  1. Starten Sie SigNotar aus XNotar heraus.
  2. Klicken Sie auf Button "Beglaubigter Ausdruck".
  3. Klicken Sie im folgenden Fenster rechts unten auf "Signaturdatei öffnen".
  4. Wählen Sie im Auswahlfenster möglichst eine Signatur jüngeren Datums und bestätigen die Auswahl mit einem Klick auf "Öffnen".
  5. Das Ergebnis der Signaturprüfung wird angezeigt.
  6. Sofern unter Zertifikatstatus angezeigt wird: "Online-Sperrabfrage noch nicht durchgeführt", klicken Sie auf den Button "Online-Zertifikat-Prüfung". Anschließend wird das Ergebnis der Online-Zertifikatüberprüfung angezeigt. Klicken Sie links unten auf "Zurück" um in die Ergebnisübersicht zurückzukehren.
  7. Wählen Sie "Prüfbericht anzeigen". Der sich öffnende Bericht kann mit dem Butten "drucken" unten links ausgedruckt werden.

Alternativ können Sie in der Ergebnisübersicht "Prüfbericht speichern" wählen. Speichern Sie den Bericht an einem Speicherort, den man leicht erreichen kann (z. B. den Desktop). Der Bericht wird im HTML-Format gespeichert. Die HTML-Datei können Sie mit Ihrem Standardbrowser öffnen und ausdrucken.

Wichtig: Sollte es gelb oder rot markierte Felder im Prüfbericht geben, kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Hotline unter 0800 5 660 669 !

C. Der Notar wird gebeten, einen Nachweis zu führen, dass seine Karte das berufsbezogene Attribut „Notar“ aufweist

  1. Starten Sie SigNotar aus XNotar heraus.
  2. Klicken Sie rechts auf den Button „Signaturkarte/Nutzer" und im folgenden Fenster auf „Zertifikate auslesen“.
  3. Die Karte wird zunächst geprüft. Anschließend klicken Sie bitte auf den Button „Zertifikatdetails“.
  4. Die Details Ihres Zertifikats werden angezeigt.
  5. Scrollen Sie mit dem Schieberegler rechts bis zum unteren Ende des Zertifikats.
  6. Nun sollten ungefähr in der Mitte des Bildschirms das „berufsbezogene Attribut“ stehen.
  7. Die Syntax lautet NOTAR(IN) in AMTSSITZ, BUNDESLAND, BESTÄTIGENDE STELLE

Ist dies nicht der Fall, kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Hotline unter 0800 5 660 669!

D. Der Prüfer verlangt einen Nachweis für die Akkreditierung des Zertifizierungsdiensteanbieters Bundesnotarkammer

Für die Erstellung von Beglaubigungen und sonstigen Zeugnissen in elektronischer Form dürfen Notare gem. § 2 a Abs. 1 DNotO nur die Signaturkarten eines akkreditierten Zertifizierungsdiensteanbieters verwenden. Die entsprechende Akkreditierung (§ 15 SigG) wurde der Bundesnotarkammer durch die Bundesnetzagentur erteilt und auf der Webseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie auf https://zertifizierungsstelle.bnotk.de/.

Beim Bearbeiten eines bereits bestehenden Notars steht Ihnen auch ein Karteireiter zur Festlegung von Favoriten zur Verfügung. Solche Favoriten sind Werte, die in bestimmten Auswahlboxen anstelle der Standardwerte angezeigt werden. Haben Sie Favoriten gepflegt, können Sie in der Anwendung jeweils zwischen der Standardliste und der Favoritenliste wählen.

Ein Beispiel:

Die Standardliste der Amtsgerichte (Verfahrensdaten) zeigt Ihnen alle Registergerichte in Deutschland an. Für Ihre tägliche Arbeit ist jedoch nur eine begrenzte Zahl von Registergerichten relevant. Also pflegen Sie die Registergerichte, an die Sie vorrangig HR-Anmeldungen einreichen, als Favoriten der Werteliste Amtsgerichte. Die Anwendung bietet Ihnen nun in der Auswahlbox für Amtsgerichte Ihre favorisierten Amtsgerichte an. Zusätzlich – für den Fall, dass doch einmal ein nicht in den Favoriten enthaltenes Amtgericht auszuwählen ist – steht auch die Standardliste über „>>“ nach dem letzten Favoriten zur Verfügung.

Sie pflegen Ihre Favoriten, indem Sie zunächst den gewünschten Standard für Wertelisten auswählen. Aufbauend auf dem sog. „XJustiz-Standard“ stellt die BNotK einen für die Anforderungen des Elektronischen Rechtsverkehrs optimierten „BNotK-Standard“ bereit. Wir empfehlen, den BNotK-Standard zu wählen und ggf. in den Justiz-Standard zu wechseln, wenn Sie hier Ihre gewünschte Lösung nicht finden. Ist eine Werteliste nur im BNotK-Standard vorhanden, wechselt XNotar automatisch dorthin.

In einem zweiten Schritt wählen Sie diejenige Werteliste aus, für die Sie Favoriten anlegen möchten (in unserem Beispiel: Grunddaten: Verfahrensdaten: Beteiligte). Öffnen Sie dazu die Auswahlliste „Werteliste“ und wählen Sie die gewünschte Werteliste durch einfachen Klick aus. Die Werteliste erscheint nun im Fenster „Standardwerte“.

Markieren Sie nun den ersten für Sie relevanten Wert (z.B. Memmingen) und klicken Sie auf die Schaltfläche Pfeil nach rechts. Indem Sie weitere Werte markieren und sie mit Pfeil nach rechts in die Favoritenliste stellen, vervollständigen Sie diese. Innerhalb der Favoritenliste können Sie entweder durch Mausklick oder durch Pfeil nach oben und Pfeil nach unten navigieren.

Sie können auch eigene Einträge (z.B. für Vertretungsregelungen) erzeugen, indem Sie die Schaltfläche „Hinzufügen“ betätigen. Über die Schaltfläche „Bearbeiten“ können Sie selbst erzeugte Einträge verändern. Mit „Löschen“ entfernen Sie Einträge aus Ihrer Favoritenliste.

Durch Klick auf die Schaltfläche „Übernehmen“ speichern Sie Ihre Favoritenliste. Sie ist nun in der Anwendung verfügbar.

Der Notar soll für eine Anmeldung bzw. einen Antrag nachträglich geändert werden.

 

Die direkte Möglichkeit zur Übertragung besteht momentan nicht. Aber über Export und Import kann die Anmeldung bzw. der Antrag übertragen werden.

Öffnen Sie die Anmeldung bzw. den Antrag im Einzelplatzmodus und wählen Sie unter Weiterverarbeitung "Export".

Die Frage, ob exportiert werden soll, um die Anmeldung auf CD einzureichen, beantworten Sie mit "Nein".

Danach kommt die Abfrage, ob die Anmeldung zusätzlich gesichert werden soll. Hier wählen Sie "OK" und speichern die Datei z.B. auf dem Desktop ab.

Wechseln Sie dann auf die Startmaske von XNotar und wählen den richtigen Notar aus.

Importieren Sie danach die Anmeldung bzw. den Antrag über "Anmeldung importieren" bzw. "Antrag importieren". Jetzt ist die Anmeldung bzw. der Antrag dem gewünschten Notar zugeordnet.

In der Anmeldungsübersicht des ersten Notars muss die Anmeldung noch gelöscht werden.

Symptom:

In manchen Fällen werden im Ausland beglaubigte und mit Apostille versehene Dokumente als Anlage zur Anmeldung beim deutschen Notar vorgelegt. Wie soll mit diesen Dokumenten verfahren werden?

Lösung:

Da die Amtsgerichte seit dem 01.01.2007 keine Papier-Dokumente mehr entgegen nehmen, müssen solche Dokumente eingescannt und mittels SigNotar signiert werden. Die so erzeugten elektronischen Dokumente werden zusammen mit der Anmeldung an das Amtsgericht übergeben.

Es wird empfohlen, die Originaldokumente bei der jeweiligen Anmeldung zu verwahren, ggf. als Beilage zur Urkunde zu erklären.

Das gleiche gilt für alle anderen Urkunden/Dokumente auch privatschriftliche Urkunden (z.B. handschriftliche Testamente usw.).

Problem:

Die angefügten Dokumente werden zwar im ersten Moment angenommen, dann aber meldet XNotar bei Verlassen der Maske mit "WEITER", dass auf die Datei nicht zugegriffen werden kann.

Lösung:

Bitte stellen Sie sicher, dass die Dateinamen der Dokumente, die Sie anfügen möchten, keine Sonderzeichen oder zwei Leerstellen nebeneinander enthalten.

Symptom:

Es erscheint die Fehlermeldung "Die Daten sind nur bedingt gültig".

Problem:

Programmtechnisch ist hier eine bestimmte Standardvorgabe hinterlegt (z.B. will XNotar ein unsigniertes Dokument bei einer bestimmten Dokumentart. In diesem Fall muss aber ein signiertes hinzugefügt werden).

Lösung:

Es handelt sich hier nur um eine weiche Validierung (d.h. auch wenn XNotar ein unsigniertes Dokument erwartet, kann ein signiertes Dokument hinzugefügt werden.)

Es kommen dann zwar die Warnmeldungen beim Validieren/Versand, der Versand ist trotzdem möglich.

XNotar kennt für Anmeldungen bzw. Anträge drei Status:

  • in Vorbereitung
  • Vorbereitung abgeschlossen
  • zum Versand abgegeben

 Anmeldungen bzw. Anträge,

  • die im Einzelarbeitsplatzmodus erstellt wurden und noch nicht an den EGVP übergeben wurden, haben den Status "in Vorbereitung"
  • die im Mitarbeitermodus erstellt wurden und bereits an den Notar übergeben wurden, haben den Status
    "Vorbereitung abgeschlossen"
  • die an den EGVP übergeben wurden, haben den Status "zum Versand abgegeben"

 In der Liste aller Anmeldungen bzw. Anträge werden standardmäßig angezeigt,

  • im Einzelarbeitsplatzmodus die Anmeldungen mit dem Status "in Vorbereitung" und "Vorbereitung abgeschlossen"
  • im Mitarbeitermodus die Anmeldungen mit dem Status "in Vorbereitung"
  • im Notarmodus die Anmeldungen mit dem Status "Vorbereitung abgeschlossen"

XNotar meldet während der Bearbeitung:

Der Antrag wird derzeit von [Benutzername] bearbeitet und ist daher gesperrt.

Der Nutzer [Benutzername] hat XNotar jedoch nicht geöffnet.

Hintergrund:

XNotar sperrt Vorgänge oder Funktionen, während diese von einem Nutzer geöffnet oder ausgeübt werden, für andere Nutzer, um Datenkollisionen und damit -verluste zu verhindern. Dies erfolgt durch Ablegen einer *.lock Datei in einem Systemverzeichnis. Bei Beendigung des Arbeitsvorganges werden diese lock-Dateien wieder gelöscht.

Im Einzelfall kann es passieren, dass diese lock-Dateien nicht ordnungsgemäß gelöscht werden, beispielsweise bei Systemabstürzen oder unvorhergesehen Abläufen.

Versierte Nutzer können die lock-Dateien wie folgt selbst manuell löschen:

  • Öffnen Sie in diesem Fall den Dateiexplorer und wechseln Sie in den ElRv-Datenordner; Sie finden diesen im Zweifel unter Verwaltung -> Allgemein).
  • Wechseln Sie sodann in das Verzeichnis ElRv-Daten/[Notarname]/XNotar/.system
  • Löschen Sie alle Dateien mit der Endung .lock; sortieren Sie hierzu am besten die Dateien nach der Spalte "Typ"

Löschen Sie keinesfalls anderweitige Dateien. Kontaktieren Sie im Zweifel den Support:
Bevorzugt per E-Mail support@notarnet.de oder Tel. 0800 5660 669  Mo – Fr von 8 bis 18 Uhr (gebührenfrei)